Sa., 18.09.2010 | 19:30 Uhr
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Über die Kunst der frühesten persischen Zivilisationen ist keine detailierte Information erhalten geblieben. Teilweise sind durch die vielen Eroberungen Irans, angefangen von Alexander bis zu den Arabern und Mongolen, die Quellen der alten iranischen Musik verloren gegangen. Diesen Umstand sehen die Virtuosen des Manushan Quartets als Motivation ihrer musikalischen Arbeit. Interessant ist, dass ihre Recherchen aus dem Erbe der Kurden, der Roma und der Sinti zu einem großen Einfluss bis in die indische Musik führten.
Die Kompositionen sind ein akustisches und optisches Ereignis, vertraut und fremd zugleich, faszinierend das Zusammenspiel der hochbegabten Virtuosen aus Teheran. Eine Begegnung, die Fremdes zu einer neuen Einheit verbindet.
Dieses Konzert ist die schon seit langem ersehnte Europa-Premiere des neuen Programms.
Aida Nosrat, Violin
Babak Amirmobasher, Guitars
Habib Meftah Boushehri, Percussions
Reza Asgarzade, Duduk, Flute
Im Rahmen des Dialoges zwischen den Kulturen