10 Jahre Dialog zwischen den Kulturen

Am 4. November 1998 proklamierte die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2001 zum Internationalen Jahr des »Dialoges zwischen den Kulturen«. Dies gilt als Startsignal für das Büro der Kulturen. Aufgabe damals war es, mentale Barrieren und Vorurteile durch Informationen im kulturellen Bereich abzubauen.

Die Welt beginnt im Westen und hört im Westen auf. Und die Atmosphäre ist durch Wortgefechte, Demütigungen und kriegerische Auseinandersetzungen beherrscht. Damit ist auch der schwierigste Teil des Dialoges der Kulturen angesprochen. Kulturen eigen ist die Kraft und die Dynamik zur konstruktiven Aufnahme von Neuem, sie sind enorm lernfähig und bringen die Elemente zur Wiederfindung der Menschenwürde selbst hervor. Im dialogischen Prinzip lässt sich die Welt objektivieren und das Menschliche besser verstehen. Grundlage ist daher das pluralistische Prinzip der Vielfalt, verbunden mit der Suche ständig neue Strategien zu finden, um ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Lebensstile durch gegenseitige Respektierung und Anerkennung zu ermöglichen.

Dank allen, die diesen Weg gemeinsam mitgestaltet haben.

Reinhard Gosch
Büro für den Dialog zwischen den Kulturen

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